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KULINARISCHE ABENTEUER IN AMSTERDAM

Von 5-Gänge-Menüs zwischen wilden Kräuterbeeten und duftenden Tomatenstauden

KULINARISCHE ABENTEUER IN AMSTERDAM

In weitläufigen Gärten und atmosphärischen Gewächshäusern blühen Kürbisblüten, die Tomaten leuchten strahlend rot. Ein paar Meter weiter wachsen Gurken, Paprika und andere mediterrane Gemüsesorten, Kräuter und essbare Blumen. Alle diese wunderbaren Zutaten kommen in der Küche des niederländischen Restaurants De Kas in den Topf und frisch auf die Teller der Gäste.

 

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Credit: Hotze Eisma

 

Auf der Küchenkonzept-Liste steht ganz oben: Gekocht werden ausschließlich regionale Zutaten – der Großteil aus dem eigenen Anbau. Und der Rest? Der stammt ebenfalls aus ökologischen Landwirtschaftsbetrieben in der unmittelbaren Umgebung Amsterdams. Nicht selten steht der Gründer und Besitzer des De Kas, Gert Jan Hageman, zusammen mit seinen Mitarbeitern selbst auf dem Feld. Gemeinsam sammeln sie beim Sonnenaufgang, was anschließend – natürlich erntefrisch – in den Topf wandert. Diesen Luxus, durch die Gemüsebeete zu schweifen und reifes Obst und  Gemüse zu ernten, können sich auch Gäste gönnen – in einem der Gartenworkshop, die von Mai bis Oktober angeboten werden.

 

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Credit // Header: Jet van Fastenhout

 

Das De Kas gibt es seit 2001 – damals entschied sich Gert Jan Hageman, der bereits einen Michelin Stern in der niederländischen Haute Cuisine erkocht hatte, dafür, seinem Leben eine neue Richtung zu geben. Also investierte in ein heruntergekommenes Gewächshaus aus den zwanziger Jahren am Rande des Frankendael Parks im Amsterdamer Stadtteil  Watergraafsmeer. Ursprünglich gehörte das Gebäude zum städtischen Kindergarten. Die grundlegende – und dringend notwendige – Renovierung war eindeutig erfolgreich: Heute speisen die jährlich rund 55.000 Gäste im atemberaubenden, acht Meter hohen Gewächshaus, das von Piet Boon gestaltet wurde oder – wenn das Wetter mitspielt – draußen im duftenden Kräutergarten.

 

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Credit: Hotze Eisma

 

Wer eine Reise in das De Kas plant, sollte unbedingt versuchen, den ›Chef’s Table‹ zu ergattern. Denn hier sitzt man in der ersten Reihe und hat den besten Blick auf Pfannen und Töpfe, wenn die Küchencrew das – speziell auf den Tag abgestimmte – 5-Gänge-Menü zubereitet.

 

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Credit: Ronald Hoeben

 

 

- By  Saskia Glandien

02 / 10 / 2013 // by LigaStudios Team

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