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ART BASEL

Am vergangenen Wochenende ging die 44. Art Basel zu Ende. Wir haben für euch einen kleinen Recap zur wichtigsten Kunstmesse und jede Menge Bildeindrücke:

ART BASEL

Um Punkt 11 Uhr ertönte am letzten Dienstag ein sanfter Gong in Basel, und gelassenen Schrittes schwärmte eine Masse aus Sammlern, Kuratoren und Journalisten in die Hallen der 44. Art Basel. Mehrere Millionen Euro verließen innerhalb von nur einer Stunde ihre Besitzer und flossen in die offenen Hände der Galeristen. Ein Gemälde von Joan Mitchell für satte 4,5 Millionen Euro, eine Arbeit von James Rosenquist für zwei Millionen Euro oder eine Skulptur von Georg Baselitz für 950.000 Euro.

 

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Vor der Sommerpause ist Basel vorerst die letzte Station der Kunstszene gewesen, gleichzeitig aber auch die wichtigste. Viele der Galerien heben sich für die traditionsreiche Messe ihre besten Arbeiten auf und so steht die Art Basel zwar weniger für Neuentdeckungen, dafür aber für höchste Qualität. Vielleicht etwas erschöpft vom straffen Kunstkalender – erst im Mai und Anfang Juni eröffnete die Hong Kong Art Basel und die Biennale in Venedig – blieb der hysterische Hype diesmal aus. Weder die Preise noch der Überraschungsbesuch von Kanye West am Mittwochabend brachte das Publikum in Aufregung. Insgesamt wurde einhellig die entspannte Stimmung gelobt und das Geschäft floss ungeachtet jeglicher unterdrückter Staatspleiten fröhlich vor sich hin.

 

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Besonders gelungen war in diesem Jahr die „Unlimited“-Sektion, die sich großformatigen Arbeiten widmet und in gesonderten Räumen gezeigt wird. Durch die neuen Messehallen der Stararchitekten Herzog & de Meuron, erhielten die teilweise riesigen und sehr sperrigen Arbeiten eine gelungene Präsentation. Abseits der Messestände fand man hier eine museumsähnliche Schau, die den Kunstmarkt nonchalant ignorierte.

 

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Ähnlich wie bei anderen Messen bietet auch die Art Basel eine Abteilung für jüngere Galerien – „Statements“ –, und die „Feature“-Sektion präsentiert kleinere, kuratierte Shows. Unter den Künstler finden sich wenige überraschend viele Protagonisten der Venedig-Biennale wieder, und Evergreens wie Ai Wei Wei, Cindy Sherman oder Damien Hirst muss man nicht lange suchen. Wer dem Geschäftstrubel entfliehen wollte, der fand auf den begleitenden Veranstaltungen und Talks, sowie im Favela-Café in der Basler Sonne seine Ruhe. Im kulturell geprägten Klingental-Viertel wurde ein Kunst-Parcours erschaffen, der auf unterschiedlichen Stationen 17 Kunstwerke zeigte, darunter Arbeiten von Marina Abramovic und Sterling Ruby.

 

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Für alle, die die Messe am Wochenende verpasst haben, haben wir hier noch ein paar Bilder parat!

 

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19 / 06 / 2013 // by Dana Weschke

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