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WEEKENDER: DRESDEN CONTEMPORARY ART – GALERIENRUNDGANG II

Nachdem wir euch gestern bereits in zwei der städtischen Galerien entführten, besuchen wir heute die Eröffnung des M2A und werfen einen Blick auf Thorsten Schneiders Arbeit ›Concept Store‹.

WEEKENDER: DRESDEN CONTEMPORARY ART  –  GALERIENRUNDGANG II

Wir beginnen den heutigen Tag mit der Eröffnung der Galerie M2A, die sich von den Räumen auf dem Bischofsweg verabschiedete und den Galerienrundgang dazu nutzte, die Location auf der Königsbrücker Straße 70 zu präsentieren. Ein gelungener und richtungsweisender Schritt, hat es sich M2A doch zum Ziel gemacht, mit dem Fokus auf gegenwärtige Kunst den Diskurs innerhalb der Stadt zu beleben und vorhandene Potenziale gebündelt nach Außen zu tragen. Man darf gespannt sein, ob es die Galerie schaffen wird, sich selbst stetig neu zu erfinden und immer wieder mit Neuentdeckungen zu begeistern. Zum Auftakt zeigte Benjamin Dittrich seine Zeichnungen und Druckgrafiken erstmals in Dresden: ›Goldfishbowl‹ lud den Betrachter dazu ein, »seine eigene Wahrheit der Dinge zu ergründen und die Wahrnehmung des Sinnbildlichen zu schärfen«. Besonders im Gedächtnis blieben die beiden Werke ›4a‹ und ›4c‹.

 

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Credit: Danilo Barsch 

 

Den kleinen aber feinen Abschluss der Entdeckungstour bildete die Arbeit ›Concept Store‹ des Kölner Künstlers Thorsten Schneider, die im STORE gezeigt wurden. Er präsentierte akkurat angeordnete Objekte, die – versehen mit Materialbeschreibung und Bauanleitung – bei den anwesenden Besuchern teils mehr als Konsumprodukte denn als Artefakte wahrgenommen wurden und so Verwirrung schafften. Man fragte sich: Was soll hier imitiert werden? 

 

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Credit: Danilo Barsch

 

Abschließend kann festgehalten werden, dass der DRESDEN CONTEMPORARY ART Galerienrundgang nicht nur spannende Galerien und Off-Spaces zusammenbrachte, sondern auch ein dickes Lob verdient hat: Als Besucher nahm man auf jeden Fall die Lust und das Vorhaben mit, in naher Zukunft die ein oder andere Ausstellung nochmals intensiver zu betrachten oder einfach öfter mal reinzuschauen. Ein wahrscheinlich häufig ausgesprochener Wunsch der jüngeren Generation, bei aller Qualität zum nächsten Rundgang mehr Mut und Wagnis zu erleben und mit einer solchen Veranstaltung nicht nur den Diskurs innerhalb der örtlichen Kunstszene anzuschieben, sondern diesen auch nach Außen zu tragen – eine spannende Herausforderung für die Zukunft.

 

Auf ein erfolgreiches und inspirierendes Dresdner Kunstjahr 2013!

 

- By Saskia Glandien

17 / 02 / 2013 // by LigaStudios Team

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