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einhandmöbel.

In seinen einzigartigen Möbelstücken verleiht Johannes Eppler hochwertigen Materialien eine formale Ausdrucksstärke.

einhandmöbel.

Es gibt kreative Menschen, eher weniger kreative Menschen und Menschen, die wahrscheinlich nicht einmal wissen, was Kreativität genau bedeutet. Johannes gehört zur ersten Sorte. Er hatte schon in seiner Kindheit einen direkten Bezug zu Architektur, Design und Gestaltung, wenngleich sich sein Interesse für Möbeldesign erst ein paar Jahre später, während seiner Ausbildung zum Schreiner, bemerkbar machte.

 

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Kaum hatte er die Schreinerlehre abgeschlossen, folgte auch schon das Studium der Architektur. Parallel wurde jedoch in der Werkstatt eines Freundes weitergeschreinert und die Liebe zum Holz blieb bestehen - oder mehr noch, sie nahm stetig zu. „Ich hab schon immer gern mit Holz gearbeitet. Holz ist nachwachsend, es ist angenehm damit zu arbeiten, es fühlt sich gut an, es richt gut und kein Stamm gleicht dem Anderen.“

 

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Das Architekturstudium (sowohl den Bachelor als auch den Master of Arts wohlgemerkt) hat Johannes mittlerweile in der Tasche. Und da er in den letzten Jahren genug Erfahrungen in der Branche rund ums Holz und dessen Gestaltung sammeln konnte, hat er es gewagt und sich Anfang dieses Jahres als Möbelschreiner unter dem Namen „einhandmöbel.“ selbstständig gemacht.

 

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Das Besondere an seinen Einhandmöbeln ist sicherlich die Kombination aus den Materialien Holz und Stahl, die beim Aufeinandertreffen eine Art Spannung erzeugen. Was aber noch viel beeindruckender ist, ist der Prozess der Entstehung an sich. Denn jedes Möbelstück stammt - wie der Name schon sagt - vom Entwurf bis zum fertigen Produkt zu hundert Prozent aus Johannes’ Händen. Regionales Holz wird aufgetrennt, getrocknet, gehobelt, gesägt, geschliffen und eingeölt. Der Stahl für die Unterkonstruktion zugeschnitten, geschweißt und letztendlich mit dem Holz zum fertigen Möbelstück zusammengeschraubt.

 

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Wir finden Johannes hat mit seinen Einhandmöbeln genau die richtige Entscheidung getroffen und freuen uns, schon bald selbst einen tollen „Tisch Eins.Null“ ins Esszimmer stellen zu dürfen. Wenn ihr auch gerne einen davon hättet oder gleich eine ganze Garnitur, dann setzt euch doch mal mit dem Macher in Verbindung. Am besten über seine Homepage, über seine Facebook-Seite oder persönlich auf einer der vielen Möbelmessen (wie hier auf der Blickfang), auf der er mit den Einhandmöbeln vertreten ist.

 

 

- By Ciara Hanson

11 / 10 / 2013 // by LigaStudios Team

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