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We introduce: Paul Cocksedge

Spektakuläre Installationen und innovative Designs verbindet man mit dem Namen des jungen Briten Paul Cocksedge, der bereits eine beeindruckende Zahl an hochrangigen Klienten und wichtigen Auszeichnungen vorzuweisen hat.

We introduce: Paul Cocksedge

Neben großartiger Kunst, schafft Paul Cocksedge auch greifbares und lebensnahes wie Lautsprecher aus alten Vinyl-Platten. Der britische Designer  gehört zu den Besten seiner Riege und fasziniert mit seinen Visionen von Licht, Beleuchtung und Design mittlerweile die ganze Welt.

 

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1978 in London geboren, manifestierte Cocksedge seinen Werdegang mit einem Studium für Industriedesign an der Sheffield Hallam Universität und Produktdesign am Royal College of Art. Dort lernte er seine spätere Geschäftspartnerin Joana Pihno kennen, mit der er 2003 das Paul Cocksedge Studio gründete. Zur selben Zeit machte Cocksedge auch Bekanntschaft mit dem Japanischen Modedesigner Issey Miyake und dem deutschen Designer Ingo Maurer. Letzter war fasziniert von Cocksedges Lampen „Styrene“ und „NeOn“ und war auch dafür verantwortlich, dass der Brite die Möglichkeit bekam, an der Milan Design Week 2003 teilzunehmen. Die Mailänder Messe gilt in Bezug auf Interieurdesign als tonangebend und bietet jungen Designern die Chance ihr Können – hier wortwörtlich - ins rechte Licht zu stellen. 

 

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Seitdem hagelt es für Paul Cocksedge förmlich Nominierungen und Auszeichnung, wie 2005 der „Crafts Council Development Award“ oder 2009 die Nominierung für das „Best Lighting Design“. Seit 2010 ist Cocksedges Lampe „Pole“ Teil der permanenten Ausstellung des MoMA in New York, was für einen Künstler einem Ritterschlag gleichkommt. Es folgten außerdem Entwürfe für die Manufakturen „Established & Sons und Flos und Installationen für Swarovski, Hermès, Sony. 2011 schuf Cocksedge für den Salone del Mobile zusammen mit Flos und BMW eine spektakuläre Lichtinstallation „Sestosenso“ und setzte sich dabei intensiv mit jenen LED-Leuchten, wie auch im BMW 6er Coupé zu finden sind, auseinander.

 

 

Sein neuestes Werk widmet sich aber nicht dem Licht und seiner Wirkung, sondern dem Klang vergangener Zeiten – quasi: Unter Verwendung alter 12-Inch Schallplatten, die in einem speziellen Pressverfahren geformt werden, entstehen Trichter, die an ein Grammophon erinnern. In der Mitte des Trichters, welcher aufgrund der Form ohne Stromzufuhr funktioniert, befindet sich eine Dockstation für iPhones. „Change the Record“, so nennt der Künstler seinen neuesten Geniestreich, ist eine schöne Reminiszenz and die unvergessene Vinyl-Schallplatte. 

26 / 06 / 2012 // by Franziska Steinle

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